Was bewirken regelmäßige Thai-Yoga-Massagen?

Was bewirken regelmäßige Thai-Yoga-Massagen?

Der Behandelte wird in bekleidetem Zustand in zum Teil yogaähnliche Positionen gebracht, während seine Energielinien und seine Muskulatur in einem speziellen Rhythmus mit den Fingern aber auch dem Ellenbogen, Fingerknöcheln, Fuß- und Handballen, sowie der flachen Hand gedrückt werden.

Die traditionelle Thaimassage wird auf einer Matte am Boden anstatt auf einem Massagetisch praktiziert.
Dies erlaubt es dem Masseur, sein Körpergewicht optimal einzusetzen.
Sind bei den klassischen Massagen das Reiben und Kneten der Haut wesentliche Elemente, so werden bei der traditionellen Thaimassage lokale Punkte massiert, die auch innere, bzw. entfernt liegende Organe positiv beeinflussen können. Körperliche und emotionale Blockaden lösen sich, Stress wird schneller abgebaut und beugt so stressbedingten Krankheitssymptomen vor.

Die Thaimassage fördert die Lymphtätigkeit. Schlacken und Stresshormone werden schneller aus dem Körper abtransportiert und die Selbstheilungskräfte des Körpers werden aktiviert.

  • Allgemeine Durchblutungsförderung und bessere Sauerstoffversorgung aller Organe und Zellen.
  • bessere Beweglichkeit durch Dehnung
  • Stabilisierung der Wirbelsäule und der Gelenke
  • Anregung der Durchblutung und des Stoffwechsels
  • Schmerzlinderung

Auf der körperlichen Ebene kann ein Abbau von Verspannungen und Verhärtungen, Lockerung des gesamten Bewegungsapparates und der Muskulatur sowie die Anregung von Kreislauf und Stoffwechsel im Mittelpunkt stehen.

Ihre zentrale Wirkung entfaltet die Traditionelle Thaimassage jedoch auf der geistig – seelischen Ebene.
Da die Massage präventiv ausgerichtet ist, gibt sie dem strapazierten westlichen Menschen sowohl die Möglichkeit eines inneren Ausgleichs, der Ruhe und Regeneration als auch der Harmonisierung des meist sehr gestressten Nervensystems.
In der Gesamtheit wird ein äußerst angenehm empfundener Entspannungszustand erreicht.

Traditionelle Thaimassage ist hilfreich bei:

  • Kopf- und Nackenschmerzen
  • chronischen Rückenschmerzen
  • typischen Bürokrankheiten
  • Nervosität oder Burnout-Syndrom
  • körperlichen und geistigen  Erschöpfungszuständen
  • Schlafstörungen
  • Abwehrschwäche

Sofern akute Erkrankungen, bereits bestehende Schäden am Bewegungsapparat oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorliegen, ist eine Anwendung ausgeschlossen. Die Massage findet auf den ausdrücklichen Wunsch des Kunden statt.

Bei Folgendem sollten Sie auf eine Massage verzichten:

  • Atembeschwerden, Atemwegserkrankungen und bei Asthma
  • Herz-Kreislaufprobleme
  • Entzündliche Prozesse (z. B. Mandelentzündung, Erkältung)
  • Antikoagulantien Therapie (blutverdünnende
    Therapie durch Medikamente)
  • Hautausschläge, Ekzeme, offene Wunden
  • Erkältungskrankenheiten mit oder ohne Fieber
  • Krebserkrankung
  • bei Frauen: während der Periode
  • bei Frauen: in der Schwangerschaft

Essen und Trinken:
Bitte vermeiden Sie es, bis 60 min. vor der Massage zu essen oder zu trinken

 

 Ablauf einer Thai Yoga Massage

In Thailand ist die Thaimassage fester Bestandteil der Kultur und der Tradition. Alt und Jung lassen sich hier ganz selbstverständlich behandeln  und zwar nicht nur, wenn sie sich krank fühlen.
Sie wird oft im Familienkreis täglich angewendet. Thaimassage wird in erster Linie zur Vorbeugung und Entspannung angewandt. Wie in allen fernöstlichen medizinischen Systemen gilt nämlich auch hier: Eine Behandlung soll dann stattfinden, wenn die Krankheit noch gar nicht existiert! Thaimassage steht daher im Zeichen von Gesundheit und Prävention, aber es geht besonders auch um körperlich und geistiges Wohlbefinden, letztendlich also um Lebensqualität.

Im Mutterland Thailand sind heute noch die Klöster oft Orte der Heilung und es werden alle Arten von Krankheiten von kundigen Mönchen behandelt (Unfallopfer, neurologische Erkrankungen etc.)

Die Tatsache, dass man leicht bekleidet bleibt, erstaunt viele Patienten. Aber die Thaimassage entspringt der buddhistischen Tradition, in der den Mönchen direkter Körperkontakt untersagt ist. Da die Thaimassage mit vielen Bewegungselementen arbeitet, ist es für Masseur und Klient angenehmer, wenn beide bekleidet sind.
Aber es gibt noch einen anderen wichtigen Grund: Würde ohne Kleidung massiert, müsste Öl eingesetzt werden und
dies wiederum würde verhindern, dass der Masseur einen festen Griff hat – wie z.B. bei Übungen, in denen ein Bein angehoben wird.

Regeln für die Massage

Der Massierte muss den Masseur vor der Massage über seinen Gesundheitszustand informieren.

Bei Krankheit wird nicht massiert.

Der Masseur ist kein Arzt oder Therapeut. Das bedeutet, dass er keine Diagnose stellen darf und keine therapeutischen Ratschläge erteilen kann.

Unsere Massage dient zur allgemeinen Entspannung und der Gesundheitsvorsorge.

Voraussetzung für eine optimale Entspannung ist bequeme Kleidung, etwa lässige Sportbekleidung, die nicht einengt und die größtmögliche Bewegungsfreiheit erlaubt. Da der Patient über einen längeren Zeitraum hinweg entspannt auf der Matte liegt, sollte darauf geachtet werden, dass ihm nicht zu kalt wird.
Deshalb bieten sich lange Ärmel und Hosen und dicke Socken für die Füße an.

Unsere Massage verfolgt kein therapeutisches Ziel, es wird nichts in eine energetische Richtung gebracht. Sie dient der Prävention, der Erhaltung und Wiedererlangung der körperlichen Balance, der Homöostase.

Sollten Sie krank sein gehen Sie bitte zu einem Arzt oder Heilpraktiker, der Sie behandeln kann.

Unser Ziel

Wir bieten Ihnen die Kunst der traditionellen Thaimassage in seiner Urform wie sie in Thailand seit Jahrhunderten gelehrt und praktiziert wird. Mit diesem Angebot möchten wir dem unter Hektik und Dauerstress stehenden westlichen Menschen eine bewährte Behandlungsmethode zur Verfügung stellen.